POS Kassensysteme
Foto von Jenny Rollo

Der Lokalbesitzer James Ritty in Dayton aus Ohio/USA erfand 1879 die erste mechanische Registrierkasse. Die wiederholten Diebstähle seines Personals motivierten ihn zu dieser mechanischen Erfindung. Eine Kasse mit Bargeldschublade, die sich beim Öffnen mit einem unüberhörbaren Klingelgeräusch bemerkbar machte. Jahre später legte dann das elektrische Zeitalter den Grundstein für eine spezifischere Weiterentwicklung im Kassenbereich.
Heute ist die Bargeldschublade und der Rechner, um Beträge zu summieren, eher eine Teilfunktion der Ladenkasse. Denn seit etwa fünfzehn Jahren offenbart die rasant voranschreitende elektronische Entwicklung ungeahnte Möglichkeiten in der drahtlosen Kommunikation und Weiterverarbeitung.

Namhafte Hersteller bieten im Hardwarebereich vielseitige Kombinationsmöglichkeiten an. Angereichert mit entsprechender austauschbarer Software - die Personalzeiterfassung ist nur eine Möglichkeit von vielen - laufen alle anfallenden Arbeitsprozesse im Kassensystem zusammen. Bedienerfreundlich, sicher und effizient. Allein im Einzelhandel sind Einzelplatzlösungen oder Kassennetzwerke für mehrere Filialen, verbunden über einen zentralen Computer, mit einer Anbindung an weiterführenden Systemen möglich.
Mit der breiten Auswahl an ergänzenden Geräten, wie zum Beispiel einen Scanner, wird die Geschäftskasse zu einem Multitaskinggerät. Das Erstellen eines Kassenbelegs und die sichere Aufbewahrung von Bargeld sind inzwischen nur ein Bruchteil von den Arbeitsvorgängen, die eine Ladenkasse heute übernimmt. Inzwischen ist es durch das Internet sogar dem Einzelhandel möglich bargeldlosen Zahlungsverkehr per Smartphone und Tablet zu akzeptieren. Die gesamte komplexe Abwicklung eines Geschäftes läuft bei den POS Kassensystemen zusammen. Sie ist mittlerweile das Herzstück jedes Geschäftes geworden.

Die Fähigkeiten solcher Kassen ermöglichen eine erhebliche Arbeitsentlastung und eine übersichtliche Kontrolle in allen anfallenden Arbeitsbereichen. Außerdem sind diese Geräte inzwischen so handlich geworden, dass man sie sogar mobil nutzen kann. Nach Ladenschluss ist man nicht mehr an die anfallende Büroarbeit am Arbeitsplatz gebunden, sondern bestimmt selber, wo und wann man seinen Tätigkeiten nachgehen will. Diese gebündelten technischen wie praktischen Qualifikationen formen den Point-of-Sale. Arbeits- und zeitintensive Geschäftsaufgaben wie Kundenkartei, Artikelverwaltung, Inventur etc. gehören der Vergangenheit an. Und der Einzelhandel ist nur einer von zahlreichen anderen Unternehmensformen, welche diesen Fortschritt für sich nutzen. Selbst in Behörden haben POS Kassensysteme Einzug gehalten. Denn heute passt sich die Hard- und Software individuell und massgeschneidert, der Struktur einer Firma an.

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